KfW: 478 Mio. Euro für Region Rostock

Aktualisiert: März 31

Das Fördervolumen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stieg im Jahr 2020 um 75 Prozent auf den historischen Höchststand von insgesamt 135,3 Milliarden Euro. Allein für die Region Rostock wurden rund 478 Millionen Euro an Fördermitteln bewilligt, davon 335 Millionen Euro in der Hansestadt und 142,6 Millionen im Landkreis. Der Bund unterstützt mit den hohen Zuschüssen insbesondere auch Investitionen in die Zukunft. Der Bundestagsabgeordnete Peter Stein mahnt jedoch mit Blick auf die Vergabe weiterer Bundesmittel, dass diese viel schneller bei den Betroffenen ankommen müssten.


Peter Stein: „Es ist sehr erfreulich, dass viele Betriebe und Privathaushalte die großzügigen KfW-Zuschüsse und Anspruch nehmen. Das zeigt, dass Bundestag und Bundesregierung bei der Auflage der Förderprogramme einiges richtig gemacht haben.“


„Das sind sehr positive Zahlen“, freut sich Peter Stein mahnt aber gleichzeitig Verbesserungen bei der Antragstellung an, da manches noch zu bürokratisch und langwierig laufe. „Trotz der Vielzahl an Antragstellungen ist natürlich eine präzise Bearbeitung geboten. Prozesse müssen entschlackt werden, dann kommen die Mittel noch schneller an“, fordert Stein. Das gelte insbesondere auch für die Überbrückungshilfen III des Bundes.


Einen Schwerpunkt bei den KfW-Förderungen bilden in der Region Rostock mit 167,7 Millionen Euro bzw. mit 517 bewilligten Anträgen die Hilfen für Unternehmen, wovon mit 98 Millionen Euro über die Hälfte die sogenannten Corona-Unternehmerkredite ausmachen. Der Löwenanteil geht mit 277,8 Millionen Euro an private Haushalte. Insgesamt wurden 2.377 private Förderanträge bewilligt, darunter Mittel für das Baukindergeld, das Wohneigentumsprogramm sowie für energieeffizientes und altersgerechtes Bauen und Sanieren.


„Die Unterstützung von Betrieben und natürlich auch von Familien und Privathaushalten muss auch im Jahr 2021 fortgeführt werden. Dafür müssen wir weiter Sorge tragen“, so die Ankündigung Peter Steins. „Auch weitere Investitionen in moderne Formen von Mobilität werden unterstützt. So werden Ladepunkte an Wohngebäuden für Elektroautos zusätzlich zu den KfW-Maßnahmen pauschal mit 900 Euro vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur bezuschusst“, ergänzt Stein.



Bild: Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

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