Bund: Knapp 135.000 Euro für Sanierung der hyperbolischen Paraboloidschale in Rostock-Schutow


So sah die Doppelhalle der ehemaligen Ostseemesse in Rostock-Schutow früher aus / Bild: www.jeder-qm-du.de
So sah die Doppelhalle der ehemaligen Ostseemesse in Rostock-Schutow früher aus / Bild: www.jeder-qm-du.de

Der Libellenweg 3 in Rostock-Schutow: Die Ausstellungshalle der alten Ostseemesse Rostock ist ein international bedeutendes Werk der DDR-Architektur und Zeugnis hoher Baukultur. Im Jahre 2000 schon beinahe abgerissen, steht sie heute als eines der bedeutenden Werke des Ingenieurs Ulrich Müther (1934-2007) unter Denkmalschutz. Dem Binzer Ulrich Müther gelang mit diesem Messebau 1966 endgültig der internationale Durchbruch.


Der Rostocker Bundestagsabgeordnete und Stadtplaner, Peter Stein (CDU) freut sich daher auch fachlich darüber, dass das Landesamt für Denkmalpflege nun finanzielle Unterstützung des Bundes bekommt, um diesen Ausstellungspavillon in Schutow erneut zu sanieren. Knapp 135.000 Euro stellt die Bundesregierung bereit.


„Es mit nur 7 Zentimeter Betonstärke hinzubekommen, dass ein freitragendes Gebäude nun über 55 Jahre stabil steht, stellt bis heute eine herausragende ingenieurtechnische und architektonische Leistung dar“, stellt Stein heraus. Anfang der 90ger Jahre in einer ersten Sanierung beinahe ruiniert, kann das Gebäude in Hyparschalenbauweise, wie es Ulrich Müther selbst benannte, nun für die nächsten Jahrzehnte baulich gerettet werden.



Die Doppelhalle der ehemaligen Ostseemesse in Rostock-Schutow heute / Bild: Ch. Pagenkopf, Wikipedia
Die Doppelhalle der ehemaligen Ostseemesse in Rostock-Schutow heute / Bild: Ch. Pagenkopf, Wikipedia

„Rostock ist reich an städtebaulichen und architektonischen Schätzen der DDR-Baumeister“, betont Peter Stein und ergänz: „Wir sollten mit diesem Erbe pfleglich und respektvoll umgehen und es vor allen Dingen erhalten und weiter nutzen!“





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