Nach einem Jahr Pause die Segel wieder im Wind - Stadt erarbeitet ein Handlungskonzept

Aktualisiert: Apr 28


2019: Hoch oben in den Rahen begrüßen die Matrosen der mexikanischen Marine den Stadthafen in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Foto: Lutz Zimmermann
Hanse Sail 2019 - Foto: Lutz Zimmermann

Nach dem Ausfall im vergangenen Jahr arbeiten die Veranstalter derzeit auf Hochtouren, sodass am Wochenende vom 05. bis 08. August die Segel für die diesjährige Hanse Sail wieder gesetzt werden können. „Wir sind alle optimistisch, wir sind alle guter Hoffnung, dass die Hanse Sail dieses Jahr stattfinden wird.“, so Dr. Frank Elsner am heutigen Tag. 88 Anmeldungen von Schiffen sind bisher im Organisationsbüro eingegangen.


„Rostock blickt auf eine lange maritime Tradition zurück. Daher befürworte ich das Bestreben der Organisatoren, den maritimen Charakter gegenüber dem Spaßevent wieder mehr in den Mittelpunkt zu stellen ausdrücklich. Die Hanse Sail wird wieder aufgewertet“, erklärt der Bundestagsabgeordnete Peter Stein (CDU). Die Ergebnisse der Befragung insbesondere der wichtigen Akteuren der Sail, der aktiven Traditionssegler und –vereine, hätten gezeigt, dass Sie zwar sehr zufrieden mit dem Großevent sind, sich jedoch mehr maritimen Bezug wünschen. „Es ist vollkommen richtig, das maritime Erbe zum 30. Jubiläum wieder stärker in den Vordergrund zu rücken“, so Stein, der außer der "Gründungs Sail" keines der Events verpasst hat.


Durch die Hanse Sail 2019 wurden allein in Rostock 22,5 Millionen Euro an Wertschöpfung erzielt. „Gerade für die stark gebeutelten Einzelhändler, sowie die Gastronomiebetriebe und Hoteliers ist dies ein immens wichtiger Termin im Jahreskalender.


Ich hoffe inständig, dass wir bis dahin in der Pandemiebekämpfung so weit fortgeschritten sind, dass die Hanse Sail ohne Probleme stattfinden kann.“, unterstreicht der Landtagskandidat Jens Lindloff-Rühse in Rostock. Umso bedauerlicher sei es, dass sich der Antrag der CDU Bürgerschaftsfraktion auf Verlängerung der Veranstaltung nicht habe durchsetzen lassen. Das hätte auch zu einer Entzerrung der Massen beigetragen, was angesichts der erforderlichen Konzepte hilfreich gewesen wäre.


Die „Cuauhtemoc“ verbreitet eine beeindruckende maritime Kulisse im Stadthafen. Foto: Lutz Zimmermann
Hanse Sail 2019 - Foto: Lutz Zimmermann

Das nun erarbeitete Handlungskonzept Hanse Sail 2021+ zeigt auf, dass die BUGA 2025 eine mittelfristige bis langfristige Bereicherung darstellen wird. Aufgrund der besseren Erreichbarkeiten des Gehlsdorfer Ufers, durch die geplante Fuß- und Radwegebrücke über die Warnow, werden sich neue Standorte und Möglichkeiten auch im Osthafen ergeben. Es sollen vorhandene Infrastrukturen, wie z.B. der Kurhausgarten in Warnemünde, besser in die Planungen eingebunden werden.


Das Hanse Sail Handlungskonzept 2021+ wird in den kommenden Wochen in den zuständigen Ortsbeiräten, sowie der Bürgerschaft der Hansestadt vorgestellt und diskutiert werden.



Bildrechte: www.hansesail.com / Lutz Zimmermann

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