Stadt- und Kreissportverbände in MV fordern: Sport für ALLE

Aktualisiert: Juli 13


ZURÜCK nach VORN - Sport für ALLE / Bild: Stadtsportbund Rostock e.V.
ZURÜCK nach VORN - Sport für ALLE / Bild: Stadtsportbund Rostock e.V.

In einer Pressemitteilung wenden sich die Stadt- und Kreissportbünde Mecklenburg-Vorpommerns an die Öffentlichkeit und richten unter dem Motto "ZURÜCK nach VORN - Sport für ALLE" fünf Forderungen an die Entscheidungsträger auf allen politischen Ebenen.


Sportvereine seien die kleinen und großen Leuchttürme in der sozialen Landschaft jeder Stadt und jeder Gemeinde in unserem Land. Seit Monaten säßen über 257.000 Mitglieder in 1871 Sportvereinen des Landes Mecklenburg-Vorpommern auf der „Ersatzbank.“ Ohne Training gehe jedem die Luft schneller aus, deshalb sei es an der Zeit, wieder einen geregelten Sportbetrieb zuzulassen.


Den Initiatoren der Aktion gehe es darum, dem gemeinnützigen Sport in seiner ganzen Breite auch unter den Bedingungen der Corona-Pandemie, eine neue Perspektive zu geben. Die Einhaltung von Spielregeln, gegenseitige Rücksichtnahme, Optimismus und Zusammenhalt seien nicht nur Sportlern vertraut, sondern hätten insgesamt durch Corona in unserer Gesellschaft an Bedeutung gewonnen.


Gemeinsam mit dem Landessportbund Mecklenburg -Vorpommern e.V. fordern die Stadt- und Kreissportbünde folgende Perspektiven für den organisierten Vereinssport:

  1. Vereinsbasierter Sport im Freien für ALLE Altersbereiche: Zahlreiche Studien zur Aerosolbelastung im Freien beweisen, dass Sport kein Infektionstreiber ist.

  2. Schnelltests und Impfpriorisierung: Kostenlose Schnelltests für Vereine zum Schutz des Ehrenamtes, vorgezogene Impfpriorisierung für Übungsleiter und Trainer (Gleichbehandlung mit Lehrern und anderen Personen, die Kinder betreuen)

  3. Sofortige Öffnung der Sportanlagen durch Landkreise, Städte und Gemeinden für Vereinstraining und Individualsport

  4. Öffnung der Sportanlagen auch in den bevorstehenden Sommerferien: Sportvereine nutzen die Sportanlagen insbesondere für Vereinstraining und eine aktive Ferienfreizeitgestaltung.

  5. Klarheit für ALLE - Sportler sowie tausende Ehrenamtler müssen die aktuellen Corona-Regeln verstehen, kommunizieren und letztlich auch entsprechend umsetzen können.



Bildquelle: Stadtsportbund Rostock e.V.

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