Wasserstoffstandort Rostock: H2-Region bekommt Förderzuschlag


Logo der H2-Region Rostock / Bild: www.hy-rostock.de
Logo der H2-Region Rostock / Bild: www.hy-rostock.de

Wie der Bundestagsabgeordnete Peter Stein (CDU) über eine Pressemitteilung verkündet, wurden von der Bundesregierung drei Projekte aus der H2-Region Rostock unter bundesweit insgesamt 62 für die IPCEI (Important Project of Common European Interest)-Förderung ausgewählt. Die beihilferechtliche Genehmigung durch die EU-Kommission werde noch für dieses Jahr angestrebt. Der Rostocker Bundestagsabgeordnete Peter Stein hatte sich nach eigenem Bekunden von Beginn an für die IPCEI-Bewerbung der Region stark gemacht und neben mehreren Veranstaltungen in Rostock auch in Berlin zahlreiche Gespräche mit Regierungsvertretern organisiert. Steins Einschätzung nach sei mit der Auswahl ein wichtiger Meilenstein für den Energiehafen Rostock mit Strahlkraft für ganz MV erreicht.


"Die Auswahl der drei Projekte aus unserer Region für die IPCEI-Projekte ist ein großer Erfolg, aber aufgrund der starken Bewerbungen auch eine logische Konsequenz. Es war ein harter Weg bis hier hin, der sich gelohnt hat. Mit dem Energiehafen Rostock als grüner Steckdose Deutschlands haben wir eine starke Marke gesetzt, denn er taucht als einziger Hafen unter den 62 Bewerbungen auf", wie Peter Stein anmerkt.


Akteure in der H2-Region Rostock / Bild: www.hy-rostock.de
Akteure in der H2-Region Rostock / Bild: www.hy-rostock.de

Als Wirtschafts- und Energiepolitiker strebt Stein an, dass möglichst viele der 7 Milliarden Euro aus nationalen Mitteln und der 8 Milliarden Euro aus Brüssel nach Mecklenburg-Vorpommern fließen. Stein: "Dass wir beim Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft und vor allem bei der Erzeugung von grünem Wasserstoff eine zentrale Rolle spielen müssen und werden, habe ich immer wieder betont."


Ausgewählt wurden Projekte von APEX Energy, Enertrag sowie neben dem Rostocker Stadthafen, die mit ihren Technologien und mit vorhandener Infrastruktur im Bereich Wasserstofferzeugung auftrumpfen.


"Ich gratuliere unseren heimischen Bewerbern von Herzen und freue mich, dass mit diesem starken Bekenntnis der Bundesregierung ein weiterer wichtiger Meilenstein für eine starke wirtschaftliche Zukunft unserer Region zementiert wurde. Ich bin sehr hoffnungsvoll, dass die finale Genehmigung durch die EU-Kommission schnell erfolgen kann und damit der Start der Projekte", zeigt sich Stein zuversichtlich.



Bildquelle: www.hy-rostock.de

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